18. juni 2006 – stahlkappen, bauchweh und ein haufen arbeit

konzerte sind schön. erstens weil das musik gemacht wird und das live. zweitens weil da viele leute sind und die stimmung ziemlich gut. dritens weil man dort einen ziemlich hohen endorphinschub bekommt und die tägliche sportliche aktivität zur genüge ausgeübt wird. so jedenfalls die theorie bei einem guten konzert.

allerdings gibt es immer wieder leute die es schaffen mir und auch vielen andern den spaß daran zu verderben. es gibt da so ein paar ungeschriebene regeln. die wichtigste ist eigentlich ganz einfach: lange Haare = haargummi. so einfach. nicht viel aufwand und hat da drin in der masse nur vorteile. für einen selbst ist es viel angenehmer, weil da nicht alle elute dran hängen bleiben und dran ziehen. für die annderen ist es viel angenehmer eben weil man nicht da drin hängen bleibt und lauter fremde haare in der fresse kleben hat. nasse t-shirts sind ok. denen kann man ja eh nicht entrinnen, aber denn langen nervenden klebenden haaren schon, bzw. man kann sie verhindern. und die meisten menschen schaffen das ja auch. nur manche halt nicht. wieso denn? was is daran so schwer? ok, die perfekte frisur ist danach zwar im eimer, aber das ist sie nach einem konzert eh und wer um alles in der welt will perfekt gestylt auf ein konzert auf dem man pogt? vor allem wenn die person dann selbst unter den pogenden ist. nuja. ich kann nicht alles verstehen, aber das regt mich jedesmal wieder auf. etwas anderes furchtbar tolles sind dann auch diese schuhe mit stahlkappen, die dann mit voller wucht auf fremden zehen zu stehen kommen. ein wunderbares gefühl 120 kilo da auf so ein paar cm stehen zu haben. oder ans schienenbein getreten zu bekommen. aber ich steh ja auf blaue flecken. ansonsten war das konzert von den mad caddies "sehr schön". total nass und kaputt und glücklich. sogar einer der bandmitglieder konnte jemanden abschleppen…

der nächste morgen fing mit nen wunderbaren dusche an, da wir inzwischen wieder warmes wasser hatten. und dann ging's ans aufräumen. und damit bin ich immer noch nich fertig, weil ich wie so oft unterbrochen wurde. einmal war's eine freudigen überraschung: mal wieder jamand, der seinen nachnamen geändert hat und nun auch noch nen weiteren ring am finger trägt! kiki die gute hat's wahrgemacht und klammheimlich ihren jan geheiratet…. das hat dan dazu geführt, dass das andere ende der telefonleitung angstzustände bekommen hat und sich wünschte den aufgeschobenen segeltörn doch vorzuziehen. grundlos, jedenfalls von meiner seite. beziehungen sind anstengend. also meine jedenfalls. das hab ich diese woche wieder feststellen müssen. vielleicht mach ich ja was falsch. jedenfalls werde meine tage zur zeit von extrem vielen gefühlsschwankungen und bauchweh bestimmt, die immer mal wieder durch nen schwarm wildgewordener schmetterlige abgelöst werden. aber dank fast täglicher planungsänderungen und der angst vor neuen spontanänderungen überwiegen derzeit die nicht so positiven nebenwirkungen. und die führen dann wieder dazu, dass konzentration zu einem fremdwort geworden ist. und sich hier die zu erledigenden dinge stapeln. aber jedenfalls ein anfang ist getan. man kann wieder in meinem zimmer laufen und in spätestens 11 tagen bin ich nicht mehr alleine hier. also auf zu neuen (un)taten!

Published in: on Juni 18, 2006 at 3:33  Comments (1)  

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  1. 8 tage🙂


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